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e-mail vom 28.11.07

Hallo erstmal,

Sorry, dass ich so lange keine Mail geschickt hatte - ich hatte meine Adressen zu Hause im Outlook verwaltet. Ganz clever, jetzt musste ich sie haendisch in web.de eintragen, das war ziehmlich umstaendlich (und mir fehlen trotzdem welche). Ausserdem ist i-net ziehmlich teuer, wenn man nach 20min den schon den teuer erkauften Strom abgestellt bekommt (und die gehen sowas von schnell rum!!).

Der Flug: mit Quantas war in Ordnung (guter Service bei engen Sitzreihen). Ich fand den Stopover in Singapur in Ordnung da ich beim ersten Flug viel geschlafen hatte und in Singapur auch, war der Jetlag nicht so ausgepraegt - und wuerde es wieder so machen. Diejenigen die durchgeflogen sind, sagen das allerdings auch (haben aber meist laenger zu kaempfen).

Singapur: war bunt, feuchtwarm, roch stark nach kraeftigem Essen, exotisch vom Aussehen, aber westlich vom Wesen. Auch die Unterkunft war in Ordnung. Ich waere so gerne schoppen gegangen (es gibt in Asien und im Orient so viele tolle leuchtend bunte Stoffe), aber ich hatte schon reichlich 20 kg - das ist sowieso zuviel.

Auckland: gut, dass wir auf die Empfehlungen der Reisefuehrer gehoert haben - unsere Unterkunft war eine nette Villa, ruhig gelegen (im "besseren" Viertel) und sehr sauber (das ist nicht selbstverstaendlich fuer Backpacker-Hostels). Mit dem Englisch kommt man allerdings nicht sehr viel weiter, ueberall gibt es viele Deutsche - dafuer laufen die Unterhaltungen fluessig ;-)). Viele Leute moegen Auckland nicht, vorallem dann nicht, wenn sie nach 22 h non-stop-Flug und ohne Schlaf in einem 9-stoeckigen Hochhaus-Hostel mit unfreundlichem Personal an einer gut befahrenen Hauptstrasse mitten in der City untergebracht werden. Deshalb ergreifen viele die Flucht. Es ist eine typische Stadt mit britischem/amerikanischem Einschlag. An den Hauptstrassen ist es lebhaft, diese saeumen die Stadt-Steinhaeuser mit den bunten manchmal schnoerkeligen Fassanden und vorgehaengten Ueberdachungen, so dass man trockenen Fusses einkaufen kann. Im Zentrum gibt es auch einige Wolkenkratzer. In den Vororten, die ziehmlich an die City ranreichen, gibt es viel liebevoll gestrichene Holzhaeuser und mit Verander oder Balkon und evtl. mit einem bluehenden Garten oder exaktem Rasen und Buchsbaumhecken. Richtig interessant ist die Vegetation. Momentan bluehen einige Pflanzen, das duftet! Es gibt Palmen und diese palmartigen Urfarne, wilde Calas, Lilien, ganz eigenartige Nadelbaeume und viele Pflanzen die man vielleicht mal im botanischen Garten gesehen hat oder im Tropenhaus. Da Auckland am Meer liegt ist es ziehmlich windig - was habe ich schon gefrohren. Es hatte meistens so um die 20C tags (mit Wind kann es aber gefuehlt viel kaelter werden) und nachts um die 10C - bibber frier, es hat ja keine Heizungen und die Holzhaeuser sind nicht wirklich isoliert. Meistens hatten wir aber schoenes Wetter - sonnig, locker bewoelkt.

Waehrend man anfangs dachte "Bed Bugs (Bettwanzen die beissen) gibts nur in Australien" sind wir schon eines besseren belehrt worden. In einem Hostel wird nicht taeglich geputzt und Waesche gewaschen, da haben schon manche Leute die Flucht ergriffen, wegen Bissen.

In Auckland war ich ca. 1,5 Wochen. Dann hatte ich mein Bankkonto und die Steuernummer und es konnte weitergehen. Den Norden habe ich erstmal ausgelassen - ich denke ich komme noch einmal zurueck, denn er soll sehr schoen sein.

Weiter ging es Richtung Sueden nach Thames auf der Coromandel-Halbinsel. Hier konnte mann einen schoenen Sonnenuntergang sehen. Eigentlich wollte ich hier meine erste groessere Wanderung zu den Pinackels machen, aber ich waere im Shuttel die einzige gewesen, da faehrt er nicht. Ich habe stattdessen eine kleine Wanderung zwischen Urwaldfarnen (ich nenne sie immer so, weil ich immer das Gefuehl bekomme in Jurasic Park zu sein und jeden Moment guckt ein Dino um die Ecke) und alten dicken Kauribaeumen gemacht.

Die naechste Station war Whitianga, auch auf der Coromandel-Halbinsel. Da gab es dann einen wunderschoenen Mondaufgang. Hier gibt es eine schoene Kuestenlandschaft mit grossen Straenden und kleinen Buchten. Ausserdem befindet sich dort in der Naehe der Hot-Water-Beach. Manche Straende haben tolle Surfer-Wellen. Im Hostel konnte man sich Kajaks ausleihen und aufs Meer rauspaddeln - hab ich ausprobiert, ist ganz cool.

Momentan bin ich in Tauranga. Hier gibt es einen Vulkan, von dem man eine ganz gute Sicht hat und (wie kann es anders sein am Meer) Strand mit tollen Muscheln (die, die man sich ans Ohr halten kann). Ich moechte hier nach Jobs suchen. Mal schauen... Kiwi-Ernte ist grad nicht. Vielleicht gehe ich in die Fischfabrik... freue mich jetzt schon auf den Geruch.

Unterwegs bin ich mit dem Ueberlandbus. Ein Auto waere wesentlich praktischer, aber auch teurer, hab mir erstmal keins gekauft.

An das Schlafen im Dorm (>4er Zimmer, also durch aus auch 8er, 10er...) muss ich mich wohl noch etwas gewoehnen, vorallem daran dass dein ganzes Hab und Gut da allein drin steht, waehren Du in der Stadt oder sonstwo bist, oder an wenig Privatsphaere. Dafuer trifft man jeden Tag neue Leute.

Fotos ins i-net zu stellen ist schwierig. Da man nicht ueberall anschauen, hochladen, bearbeiten kann - und es braucht Zeit und die kostet (siehe oben).

Viele liebe Gruesse und eine schoene Weihnachtszeit (mir ist da gar nicht so danach - tagsueber ist es inzwischen ziehmlich heiss).

Henrike
4.12.07 06:33
 


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